Inlay

Inlays oder auch Einlagefüllungen sind besonders geeignet um im Seitenzahnbereich kleinere Defekte  ordnungsgemäß zu schließen. Ihre Herstellung ist um einiges aufwendiger als eine Amalganfüllung und fordert ein hohes Maß an zahnärztlichem und zahntechnischem Können. Die präzisen Arbeitsschritte und die verwendeten Materialien haben allerdings auch ihren Preis. Das Resultat ist dafür eine hochwertige, ästhetische, formstabile und haltbare Versorgung.

Die Inlay-Arten:

Amalgamfüllung

Vorteile:

  • einfache Füllungstechnik
  • gute Dichtigkeit; ausgezeichneter Kontakt zu den Nachbarzähnen
  • kein anderes Material deckt die Indikationsbreite von Amalgam ab
  • aufgrund der zahnfremden Farbe gute Entfernbarkeit bei einem Erneuern der Füllung
  • geringe Kosten
  • geringer Aufwand des Patienten bei der Pflege von Amalgam-Füllungen
  • wegen seiner Stabilität gut für Füllungen im Backenzahngebiet geeignet
  • relativ lange Haltbarkeit (9 bis 15 Jahre)


Nachteile:

  • ästhetisch unbefriedigend, besonders wenn nicht gut poliert
  • entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an Biokompatibilität
  • potentielle allergische und toxische (Quecksilberfreisetzung aus Amalgamfüllungen)
  • Gefährdung durch eine - wenn auch geringe -  zusätzliche Belastung des Organismus mit Quecksilber
  • gesundheitliche Gefährdung des Behandlers und der Mitarbeiterinnen bei nicht sachgemäßer Verarbeitung
  • keine Anwendung im sichtbaren Bereich
  • für die Kavität (Hohlform im Zahn zur Aufnahme der Füllung) einer Amalgam-Füllung muss  - im Gegensatz zu Komposites - relativ viel gesunde Zahnsubstanz geopfert werden

Goldinlay

Bei der Herstellung eines Goldinlays wird die Zahnform auf den Gipsstumpf mit Hilfe von Wachs rekonstruiert. Danach wird das Wachsmodell in eine feuerfeste Masse eingebettet. Nach der Aushärtung Wird das Wachs ausgeschmolzen und der so entstandene Hohlraum durch ein spezielles Gussverfahren mit einer Goldlegierung ausgefüllt.


Keramikinlay

Die Zahnform des Keramikinlays wird durch eine Wachsmodellation rekonstruiert. Diese wird eingeschmolzen, das Wachs wird aus der Form geschmolzen und in die so entstandene Hohlform wird erhitztes Keramik eingepresst.
Das Keramikinlay wird individuell der Zahnfarbe des Patienten angepasst. Es wird nach der Herstellung durch den Zahnarzt mit einem besonderen Kunststoff in den Zahn eingeklebt.

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